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Nick Elsner, Scott Goering, Evan Witte |  17. Juli 2026
KI ersetzt den Menschen nicht, aber sie verändert unsere Jobs grundlegend
Bild bereitgestellt von dreamstime

Die lauteste Erzählung rund um KI und die Belegschaft ist die über den Arbeitsplatzverlust. Die Daten unserer neuesten Umfrage zur Unternehmenstechnologieausgabe erzählen eine fundiertere Geschichte.

Als wir 100 große Unternehmenstechnologie-Führungskräfte fragten, wie ihre Organisationen KI-Investitionen mit menschlicher Einstellung in Einklang bringen, sagten 73 %, dass KI entweder bestehende Teams rein ergänzt, ohne die Personalstärke zu reduzieren, oder keinerlei messbare Auswirkungen auf die Einstellung habe. Nur 18 % beschrieben eine vollständige Reduzierung – 14 % sagten, KI verlangsame die Einstellung in einigen Abteilungen, und nur 4 % befinden sich in einer vollständigen Pause oder Stillstand.

Augmentation, nicht Verschiebung, ist die Schlagzeile, die wir sehen.

Teams schrumpfen nicht. Sie drehen sich.

Die häufigste Antwort mit 41 % war, dass KI zu einer Neuverteilung der Einstellungsprioritäten führt: weniger traditionelle Rollen, mehr KI-orientierte. Das Profil derjenigen, der eingestellt wird, ändert sich, selbst wenn die Gesamtzahl der Mitarbeiter nicht ändert. Ingenieure, die mit KI-Systemen zusammenarbeiten können, Analyst , die Modellausgaben interpretieren können, Operatoren, die Agenten managen und bewerten können – diese Rollen steigen auf. Einstiegspositionen, die sich auf repetitive, regelbasierte Arbeit konzentrieren, schrumpfen.

Die Agentenschicht verstärkt die Geschichte

Blickt man speziell auf agentische KI, bleibt das Bild konsistent. Fünfundneunzig Prozent der Organisationen erwarten, dass agentische KI im nächsten Jahr einen bedeutenden Einfluss auf Unternehmensabläufe haben wird – aber fast niemand erwartet, dass dieser Einfluss größtenteils als Ersatz erfolgt. Zweiundvierzig Prozent der Befragten erwarten, dass Agenten hauptsächlich bestehende menschliche Arbeitsabläufe ergänzen. Dreiundfünfzig Prozent erwarten eine ausgewogene Mischung aus Augmentation und etwas Automatisierung. Nur 1 % erwarten, dass agentische KI menschliche Arbeitsabläufe größtenteils vollständig ersetzen wird.

Selbst wenn Organisationen autonome Agenten einsetzen, um Aufgaben zu übernehmen, die Menschen zuvor ausgeführt haben, besteht die vorherrschende Erwartung, dass Menschen als Orchestratoren, Prüfer und Entscheidungsträger im Mittelpunkt bleiben. Die Arbeit ändert sich, aber die Belegschaft bleibt größtenteils.

Wer steuert das Schiff

Obwohl KI die Arbeitsweise der Menschen verändert, bleibt die formale KI-Führung auf Technologiefunktionen konzentriert. Nur 25 % der Unternehmen haben heute einen Chief AI Officer im Amt, weitere 9 % planen, innerhalb von 12 Monaten einen zu ernennen. Die Mehrheit, 54 %, hat die KI-Verantwortung unter der bestehenden Tech-Führung beibehalten. Unter diesen übertrifft der CIO den CTO beim vollständigen Besitz, 32 % gegenüber 29 %.

Bemerkenswert ist, wie wenig dieser Governance die menschliche Arbeit im Unternehmen berührt hat. HR besitzt die KI-Strategie bei keiner der befragten Organisationen, und die Mehrheit sagt, dass HR überhaupt nicht beteiligt ist – obwohl KI derzeit die wichtigste Kraft ist, die die Personalplanung neu gestaltet.

Das ist eine strukturelle Lücke. Entscheidungen über den Einsatz von KI werden in Technologiefunktionen getroffen, aber ihre Auswirkungen auf die Belegschaft wirken sich überall sonst aus.

Die nächste Herausforderung

Die Erzählung um Ersatz kann lauter sein, als die Daten es rechtfertigen. Die Herausforderung, der Unternehmen tatsächlich gegenüberstehen, ist nachhaltiger: Wie man Teams aufbaut und hält, die darauf ausgelegt sind, mit KI zu arbeiten, nicht nur mit ihr.

Wenn Organisationen von Generellen-KI-Experimenten hin zur agentischen Bereitstellung wechseln, wird es wichtiger sein, die Lücke zwischen dem Treffpunkt der KI-Entscheidungen und dem Einfluss der Belegschaft zu schließen, nicht weniger.

Dieser Beitrag ist Teil der Unternehmensausgaben-Berichtsreihe 2026 von Battery. Laden Sie den vollständigen Bericht herunter.

Die in diesem Marktkommentar enthaltenen Informationen basieren ausschließlich auf den Meinungen von Nick Elsner, Scott Goering und Evan Witte, und nichts sollte als Anlageberatung ausgelegt werden. Dieses Material dient Informationszwecken und ist nicht und darf in keiner Weise als rechtliche, steuerliche oder Anlageberatung oder als Verkaufsangebot oder als Aufforderung zum Kauf eines Anteils an einem von Battery Ventures oder einer anderen Battery Gesellschaft verwalteten Fonds oder Anlagevehikel herangezogen werden. Die hier geäußerten Ansichten sind ausschließlich die der Autoren.

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